18.10.2021

Jahreshauptversammlung: Gute Entwicklung der Lehrlingszahlen, Probleme mit Materialknappheit

Teilnahme an Online-Ausbildungsmesse gut angekommen

Georgensgmünd – Neben einem Jahresrückblick, einem Vortrag zur Abmahnung im Arbeitsrecht und der Beschlussfassung über Jahresrechnung und Haushaltsplan, standen vor allem die Themen Materialknappheit und Preissteigerungen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Schreiner-Innung Mittelfranken-Süd.

Innungsobermeister Reinhard Siegert blickte auf das Corona-bedingt ungewöhnliche Jahr 2020 zurück. Viele Veranstaltungen konnten nicht stattfinden. Manches konnte nachgeholt werden, Veranstaltungen wie die Gesellenfreisprechungsfeier, Innungsstammtisch oder die Gesellenstückausstellung entfielen ersatzlos. Auch ist heuer nicht sicher, ob eine Gesellenfreisprechungsfeier stattfinden darf. Allerdings kann zumindest die Gesellenstückausstellung mittels Hygienekonzept nichtöffentlich für die Absolventen, deren Familien und die Ausbilder stattfinden. Leider ist mit Corona auch die Nachwuchswerbung in Form von Präsenzveranstaltungen und Schulbesuchen ins Wasser gefallen. Erfreulicherweise konnte hier die Schreiner-Innung das Angebot der ZAM-Online-Ausbildungsmesse nutzen. Besonders erfreut zeigte sich Siegert, dass im Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) der Schreiner aktuell 30 Anmeldungen an der Berufsschule Roth vorliegen. In diesem Zusammenhang dankte er den Mitgliedern des Prüfungsausschusses und den Lehrkräften für die stets gute Zusammenarbeit.

Anschließend informierte Geschäftsführer Sebastian Dörr in einem Kurzvortrag über die Abmahnung im Arbeitsrecht. Er erläuterte die Funktionen einer Abmahnung, die Voraussetzung für deren Wirksamkeit, die Abmahnung als Voraussetzung für eine Kündigung und zeigte Mustervordrucke, die den Innungsmitgliedern als Mailabruf zur Verfügung stehen.

Danach erläuterte Geschäftsführer Sebastian Dörr der Hauptversammlung die Ergebnisse der Jahresrechnung 2020. Diese konnte mit einem guten Ergebnis abgeschlossen werden. Die beiden Kassenrevisoren Jürgen Kuhn und Sandro Schwarz hatten die Buchhaltung geprüft und stellten eine vorbildliche Führung der Unterlagen fest. Sie beantragten deshalb die Genehmigung der Jahresrechnung und die Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung. Diese wurde von der Versammlung ebenso einstimmig erteilt, wie die anschließende Genehmigung des Haushaltsplanes 2021.