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22.07.2018

Ausstellung hochwertiger Gesellenstücke


Landrat Herbert Eckstein, Obermeister Reinhard Siegert, Schulleiter Michael Greiner und 3. Bürgermeister Heinz Bieberle (v.l.) werben für das Schreinerhandwerk.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren Gäste der Gesellenstückausstellung in der Staatlichen Berufsschule Roth. Insgesamt 20 Gesellen präsentierten ihre zum Teil hochwertigen Arbeiten, vor allem Möbelstücke wie Schreibtische, Kommoden oder Hängeschränkchen.

Obermeister und Stellvertretender Kreishandwerksmeister Reinhard Siegert lobte die Bemühungen des Landkreises Roth, für die Ausstattung der Berufsschule zu sorgen. Er dankte den Mitgliedern des Prüfungsausschusses und den Lehrkräften für ihre Arbeit. Angesichts der guten Ergebnisse gelte das Wort vom „Elternstolz“. Ziel sollte es sein, dass noch mehr Handwerker und Facharbeiter ausgebildet werden, denn: „Wir brauchen Akademiker, aber wir brauchen auch gut ausgebildete Handwerker“, unterstrich Siegert. Landrat Herbert Eckstein merkte dazu an, dass „Karriere mit Lehre“ ein neues Schlagwort sei. Jeder habe bestimmte Stärken und Fähigkeiten. Diese richtig einzusetzen, sei wichtig. Obermeister Siegert kündigte an, dass die Innung in den Weihnachtsferien noch eine separate Prämierung durchführen wird, bei der die drei Bestplatzierten eigens geehrt werden.

Oberstudienrat Rüdiger Schmidt bedankte sich bei den Schülern für die Gesellenstücke und den Kollegen von der Innung, die viel Zeit in ihre Arbeit investiert hätten. Bei den vielen Schreibtischen, die angefertigt wurden, stach ein Exemplar besonders heraus, in den ein alter, roh behauener Balken integriert wurde. Ein außergewöhnliches Stück hat Michael Hanke angefertigt: einen „Tauben-Transportkoffer“ aus Räucher-Eiche (Ahorn). Dieses Gesellenstück war der Blickfang der Ausstellung. Vor den Ausstellungsräumen waren auch Holzarbeiten ausgestellt, die von Schülern des BGJ (Berufsgrundschuljahr) hergestellt worden waren. „Das ist der Grundstock für die Gesellenprüfung“, merkte Fachoberlehrer Michael Krauß an, „diese Schüler sind dann in drei Jahren so weit.“